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Wohlgefühl

Heißes Badewasser muss man hierzulande im Grunde nicht sparen. In vielen Gemeinden werden die Leitungen mit frischem Wasser gespült, weil es zu wenig verbraucht wird. Ein Luxus ist der Wärmeverbrauch. Ihn kann man hemmungslos genießen, wo die Sonne subventioniert, dass sogar acht Gäste warmduschen.

Beim Heizen

Vornehmste Aufgabe einer solarthermischen Kombianlage ist es, die Hauptlast des Wärmehaushalts zu tragen, also beim Heizen. Am besten gelingt das zu den langen Perioden des Übergangs im Frühling und Herbst. Oft scheint dann bereits genug Sonne, dass den Heizkessel sogar ausschaltet. Besonders imponiert es, wenn auf sonnige Tage mieses Wetter folgt, und der solar gefüllte Pufferspeicher noch tagelang die Wärme zum Heizen und Duschen liefert.

Wenn im Sommer Kaiserwetter herrscht, funktioniert sogar eine schlecht ausgelegte Solaranlage, denn sie hat nichts zu tun als ein bisschen Warmwasser zu machen. Alle Solaranlagen ernten im Sommer weniger Wärme als die Sonne anbietet: Hat die Anlage im Pufferspeicher genügend Wärme gebunkert, erntet sie so lange nicht, bis die Temperatur im unteren Pufferbereich niedriger ist als die der Solarflüssigkeit auf dem Dach.

Im Winter bietet die gut funktionierende solarthermische Anlage ein Schmankerl: An jedem noch so kalten Tag, sobald die Sonne zu sehen ist, leisten unsere Anlagen einen Beitrag zum Heizgeschehen. Darauf sind sie systematisch eingerichtet: unter allen Bedingungen den jeweils wichtigsten Nutzen zu stiften. Dazu zählt, dass sie die Wärme bewahren und nicht durch Schlupflöcher entweichen lassen.

Mehr über Maßnahmen gegen Wärmeverluste (im Profi-Abschnitt)

Beim Duschen und Baden

Endloses Duschen (bis einem dämmert, dass zwar die Sonnenenergie, nicht aber das Wasser unerschöpflich und kostenlos zur Verfügung steht) bietet die Nutzklasse MX als Nebenprodukt ihrer Heizleistung. Diese Leistungsfähigkeit verlangt aber einen gewissen technischen Mindestaufwand. Eine Anlage, die von vorneherein nur für das Warmwasser dimensioniert ist, kann sogar für diesen geringen Zweck noch zu klein geraten.

Einer der vielen Komfort-Vorteile unseres konsequenten Vorgehens: Auch der Zuletztduscher kommt zu seinem Recht, ohne teure Tricks - diesen Komfort genießen Sie serienmäßig. Das Duschwasser wird nach unserem System erst bei Bedarf erhitzt und falls Sie doch mal die Wärmeenergie des Pufferspeichers leerduschen, springt notfalls der Heizkessel ein - Kaltduschen können Sie nur freiwillig.

Wir konzipieren die Anlage für den Normalfall der Anzahl Personen, die im Hause regelmäßig leben. Sollte sich einmal die gesamte Verwandtschaft zum Duschen versammeln, können Sie die Anlage auch spontan hochregeln.

Beim Schwimmen außerhalb der Saison

blaues Wasser im SchwimmbadIn Ihr Schwimmbad steigen Sie früher im Jahr und benützen es länger im Herbst, wenn die Solarheizung das Wasser gratis vorwärmt. Zumal in diesen Übergangsperioden (und für kühle Sommer wie 2004) zu heizen, ist für Solaranlagen ein Heimspiel, und das Schwimmbad versorgt so eine Anlage gerade in dieser Zeit ganz nebenher. Ein Zusatzmodul bindet die Solarthermie in den vorhandenen Filterkreislauf ein. Es sorgt auch dafür, dass das Schwimmbad nicht auf Kosten des Warmduschens vorgewärmt wird.

Eine Anlage allein für das Schwimmbad im Garten zu bauen, gälte in der Öffentlichkeit als hochpreisig. Energetisch wie ökonomisch würde es trotzdem Sinn stiften. Peinlich wäre nur der Pool, den keiner benützt; er käme auch ohne unsere Solarthermie aus ...

Apropos: Selbstverständlich können Sie im Juli das Vorwärmen abstellen - Sie wollen sich ja nicht als Languste servieren lassen.