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Mindestbedingungen für sparsames Heizen

Die meisten der bereits installierten Anlagen hierzulande sind Kleinstanlagen der Nutzklasse WW. Größer als diese sind die Standardanlagen der Nutzklasse ST. Mit uns sprechen Sie über Solarheizungen der Nutzklasse MX – nur mit dieser sparen Sie Energiekosten in nennenswerter Höhe.

waermebedarf-altbauBei Solarthermie denken Viele an warmes Duschwasser. Das ist weniger als die halbe Wahrheit. Nur ein Fünftel seiner Wärmeenergie verbraucht der Haushalt im neugebauten Einfamilienhaus zur Warmwasserbereitung, aber vier Fünftel fürs Heizen. Im Altbau ist das Verhältnis noch drastischer: Von 100 Euro gehen sechs bis zehn für das Warmwasser drauf, 90 bis 94 Euro für das Heizen.

Manche Anbieter verschweigen diese Tatsache und winken mit 30 bis 60 Prozent Ersparnis. Prozent wovon? Sehen Sie genauer hin, denn 30 bis 60 Prozent der Duschwasserwärme ersparen im Jahr vielleicht 100 Euro. Eine Kleinanlage der Nutzklasse WW trägt zum Heizen keine einzige Kilowattstunde bei. Lange bevor Sie den Preis so einer Anlage durch Einsparung erwirtschaften könnten, ist sie schrottreif - sie macht sich also niemals bezahlt. Das bestätigt auch die Stiftung Warentest.

Mittelgroße Anlagen der Nutzklasse ST - sie werden zumeist als Kombianlagen bezeichnet - machen sich bezahlt, mehr oder minder, bis sie das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben. Mehr ist nicht zu schaffen, das beweisen Berechnungen nach dem strengen Maßstab des Vereins Deutscher Ingenieure (Richtlinie VDI 2067). Bei diesen ST-Anlagen handelt es sich um Standardanlagen von der Stange. Sie sind fertige Paketlösungen mit allen Vor- und Nachteilen der Serienfertigung. Der Vorteil: billig - der Nachteil: nicht preiswert. Sie erwärmen das Badewasser und entlasten die Heizung, ein bisschen.

Bei solarthermischen Anlagen bestimmt die Systemtechnik den Sparerfolg der gesamten Investition. Die systemtechnischen Notwendigkeiten für eine nennenswerte Einsparung zahlen sich für Kleinanlagen nicht aus; in ihren Genuss kommt man erst ab ab einer gewissen Größe (siehe unten: Die 20/50-Faustregel). Als Bauherr kommen Sie nicht daran vorbei: Bei der Investition müssen Sie eine Schwelle überschreiten. Sie wägen ab: Bekomme ich durch Einsparung mehr herein als ich bei der Investition ausgeben musste? Und wie lange dauert die Zeit dieser Rückzahlung (Amortisation)?

Klotzen, nicht kleckern - darüber sprechen Sie mit uns

drei-nutzklassen-ww-mx-st-ohne-beschriftungEine große Anlage der Nutzklasse MX kostet mehr und spart viel mehr. Vorausgesetzt sie wurde richtig ausgelegt, sorgfältig ausgeführt und nach Inbetriebnahme feinjustiert. Eine MX-Anlage ist von vorneherein darauf konzipiert, dass sie das Maximum aus den Gegebenheiten am Bauort zieht und den maximalen Beitrag zum Heizen leistet (die Warmwasserbereitung erledigt sie nebenbei). Hier wird geklotzt, nicht gekleckert.

schemavergleich-drei-nutzklassen Drei Nutzklassen mit drei verschiedenen Zweckbestimmungen Mit der Nutzklasse MX im Altbau können im einfachsten Fall 20 bis 40 Prozent der Heiz- und Warmwasserkosten gespart werden. Eine Solarsanierung nach dem Sonnenhaus-Standard schafft über 50 Prozent und im Neubau sind bis zu 100 Prozent erreichbar. Auf diese Weise hat sich Ihre Anlage lange vor dem Ende ihrer Nutzungsdauer bezahlt gemacht – von da an beziehen Sie als Betreiber über viele Jahre eine Solarrente. Der Nachteil: Sie müssen zunächst tiefer in die Tasche greifen. Der Vorteil: Sie sparen tatsächlich. Daraus ergibt sich eine interessante Rendite.

Wichtig: Auch im einfachsten Fall ist es sinnlos, einer konventionellen Heizung die Solarwärmeanlage einfach anzuhängen. Das bringt so gut wie nichts, bei ungeschickter Auslegung kann sich das Kesselverhalten sogar verschlechtern. Der Nettoertrag des Solaranteils liegt in so einem Fall deutlich unter den Erwartungen. Den maximalen Nutzen aus dem kostenlosen Energieangebot der Sonne bieten nur Anlagen, welche die Sonnenstrahlung nutzen, bevor der Heizkessel zur Mitwirkung angefordert wird - das ist die Nutzklasse MX.

Die 20/50 Faustregel im Einfamilienhaus

Auf eine schlichte Faustregel verdichtet, betrachten Sie bitte Ihre Dachfläche und den Raum im Keller nach dieser Formel: Die Kollektorfläche soll etwa 20 Prozent der beheizten Quadratmeter Wohnfläche betragen; der Pufferspeicher soll rund 50 Liter je Quadratmeter Kollektorfläche fassen. Diese Faustregel zeigt Ihnen ungefähr an, wieviel Platz und Raum im Einfamilienhaus idealerweise verfügbar sein sollten (bei Mehrfamilienhäusern sieht die Formel meist anders aus).

Zum Beispiel: 120 Quadratmeter Wohnfläche bedingen 24 Quadratmeter Kollektorfläche und 1.200 Liter Pufferspeicher, im Neubau weniger, im Altbau eher mehr. Abweichungen von dieser Formel ergeben sich aus der Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs in Ihrem Haus während der Fachberatung durch unseren zuständigen Verkäufer.