Nachricht

Hinweis
  • Das Gast Benutzerkonto ist nicht richtig konfiguriert. Bitte stellen Sie die Option 'Gast Benutzername' auf den Benutzernamen des registrierten Benutzerkontos. guest_username="Gast"

    --
    yvComment solution, version="1.25.3"

Energie-Sparlogik

Betriebswirtschaftliche Logik gebietet, dass man den preiswertesten Energieträger nutzt, bei gleichzeitiger Sicherheit der Versorgung. Da selbst die teuerste Energie, die Stromversorgung, von Ausfällen bedroht ist, kann umfassende Sicherheit nur durch eine Kombination aus mehreren Quellen hergestellt werden.

Energiequellen-variable-Kosten Variable Kosten der Energiequellen Energie geht nicht verloren

Energie wird nicht hergestellt, sie wird von einem Zustand in einen anderen gewandelt. Sie kann daher auch nicht verloren gehen. Was wir im Alltag Energieverluste nennen, sind meist unkontrollierte, nutzlose Umwandlungen, zum Beispiel wegen der Zirkulation oder wegen schlecht isolierter Leitungen. Energieintensive Betriebe können hier maßgeblich sparen, auch im Mietwohnbau sind noch erhebliche Einsparparreserven mobilisierbar.

Energie speichern oder transportieren

Energiequellen-Strom-Gas-OelFossile Energiequellen sind endlich, selbst Uranvorräte können nur unter wachsendem Aufwand und bald nur noch zu hohen Lieferpreisen rentabel "erneuert" werden, und auch sie sind endlich. Die Sonne liefert 20.000mal mehr als weltweit benötigt wird. Das technische Problem besteht darin, diese kostenlose Lieferung ökonomisch nutzbar zu machen. Einfache, lineare Lösungen sind ganz nett, aber nennenswerte Einsparungen erzielen sie durch bedarfsgerechte Kombination von Techniken, die versorgungssicher sind, und für Änderungen und Ergänzungen leicht anpassbar sind, etwa zusätzliche Wärmequellen oder Kühlungsbedarf kommt hinzu.

Da der Verbrauch der Energie und ihre Lieferung seitens der Sonne nicht zur selben Zeit in derselben Menge geschehen, muss die Energie gespeichert und transportiert werden. Elektrizität lässt sich mit weniger "Verlusten" transportieren, aber kaum wirtschaftlich speichern; Wärme lässt sich ohne hochtechnischen Aufwand speichern. Ausgangspunkt unserer Lösungen - ggfs. auch ohne Solarthermie - ist daher der Pufferspeicher am Ort des Wärmebedarfs, mit der kürzestmöglichen Leitung zwischen Kollektoren, Speicher und Verbrauchern.

Alles andere richtet sich danach: Die gesamte Systemtechnik, sogar die Kollektorfläche auf Dach und Fassade sollten klugerweise an den Gegebenheiten orientiert werden, wieviel Puffer man sinnvoll unterbringen kann. In der Praxis bestimmt meist die verfügbare Fläche für die Kollektoren das Konzept. wir raten Planern sich darauf erst dann einzulassen, wenn es nach Prüfung aller Optionen unvermeidbar ist. Wir erläutern Ihnen gern, welche unverhofften Möglichkeiten sich Ihnen erschließen, wenn Sie gegen den Strich denken.

Logische Konsequenz

Wenn sich ein wichtiger Energierohstoff verteuert, steigen zwangsläufig auch die Preise der übrigen, wenn zugleich der Gesamtenergiebedarf nicht sinkt. Insofern ist auch bei Holz und anderen erneuerbaren Rohstoffen damit zu rechnen, dass sie sich verteuern, da neue Abnehmer hinzukommen, auf der Flucht vor Öl und Gas. In dem Maße, wie diese zugleich Solarthermie im großen Stil einsetzen (statt alles auf Biomasse zu setzen), bleiben die Preissteigerungen bei den Brennstoffen gezügelt. Eine, aber nicht die einzige Lösung für Funktionsgebäude liegt in einer Kombination aus Sonnenwärme und der Verfeuerung von Hackschnitzeln.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Versorgungssicherheit, gekoppelt mit der Wahlmöglichkeit, Brennstoffe auszutauschen. Aus diesem Grunde kommt auch die Weiterverwendung eines fossil feuernden Kessels als Ausweichmöglichkeit in Betracht. Da auch dieser - nach unserer Heizkesseloptimierung - den Puffer bedient, fährt er sparsamer als vorher, mit nur einem Bruchteil der zuvor benötigten Brennerzündungen.