Nachricht

Hinweis
  • Das Gast Benutzerkonto ist nicht richtig konfiguriert. Bitte stellen Sie die Option 'Gast Benutzername' auf den Benutzernamen des registrierten Benutzerkontos. guest_username="Gast"

    --
    yvComment solution, version="1.25.3"

Nutzer-Investor-Dilemma

Das Nutzer-Investor-Dilemma im Wohnbau beschreibt den Umstand, dass energetisch sinnvolle Investitionen unterbleiben, weil der Vermieter langfristig keinen Ertrag aus seiner Investition erzielen kann, während der Mieter den genossenen Vorteil nicht bezahlen muss.

Die Investition für energetische Baumaßnahmen lässt sich mitunter schwer auf die Miete umlegen, und bei Verhandlungen um neue Mietverträge spielt eine künftige Ersparnis durch geringere Energiekosten bisher keine große Rolle. Das Dilemma ist die Folge eines Marktversagens aufgrund widersprüchlicher Gesetze und Vorschriften zum Mieterschutz einerseits und zum Energiesparen andererseits.

Verschärft wird das Marktversagen durch Feigenblatt-Maßnahmen. Sie werden den Vorschriften zwar formal gerecht, bleiben aber energetisch und ökonomisch weit unter den - berechtigten - Erwartungen. Ein umfassendes Solarkonzept übertrifft die formalen Vorschriften und erzielt spürbare Einsparungen. Wenn nach Installation einer falsch dimensionierten Anlage die Erhöhung der Kaltmiete größer ist als die Einsparung bei den Energiekosten, reagieren die Betroffenen unwirsch, wie sonst! Dass es auch anders geht, belegen beispielsweise die Sanierungsmaßnahmen von Bihler & Oberneder.

Vermietbarkeit

Richtige energetische Maßnahmen verbessern die Vermietbarkeit der Immobilie und das Ansehen des Vermieters. Dazu trägt eine elektronische Anzeige an prominenter Stelle bei, die den Nutzen in begreifbaren Zahlen und Schaubildern darstellt. Das hat gleich zweierlei Wirkung: Es macht den Vorteil bei der Warmmiete sichtbar, er kann zu Werbezwecken verwendet werden. Und es hebt das Bewusstsein der Bewohner für die energetischen und ökonomischen Gesichtspunkte des Dilemmas, schafft also ein besseres Verhandlungsklima. Die daraus folgende Mundpropaganda wird zum selbstgängigen Empfehlungsmarketing mit Wartelisten für neue Mieter anstelle von teurer Mieteranwerbung.

Marktdurchdringung

Altbauten konkurrieren zunehmend mit Neubauten, die von vorneherein energetisch besser ausgestattet sind. Nicht sanierte Bauten im Bestand rutschen in einen schrumpfenden Markt, in dem die schlecht sanierten Gebäude einen besonders schlechten Stand haben. Eine längerfristige, durchaus visionäre Marketingperspektive bietet sich an. Auch dabei stehen wir beratend zur Seite.

Lösungsansatz

Wir schlagen vor, Sie gehen mit Fingerspitzengefühl an die Sache. Zum Beispiel: Sie schlagen drei Viertel der erzielten Senkung der Warmmiete über die Modernisierungsumlage auf die Kaltmiete um. So erleben beide, Mieter und Vermieter, einen wahrnehmbaren Gewinn. Voraussetzung ist allerdings, dass die Solarthermieanlage durch hohe Einsparung eine deutliche Senkung der Warmmiete bewirkt. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Besprechen Sie Umfang und Tragweite des Projektes mit uns. Wir haben nicht nur die technische Kompetenz, sondern auch, je nach den Gegebenheiten, Überraschungen parat, die das Dilemma eventuell anders lösen. Der Möglichkeiten sind viele, und das Wärme-Contracting ist nur eine davon.

 


 

 


 

Anmerkung

Falls Sie dem Problem mit der Suchmaschine zu Leibe rücken: Das Nutzer-Investor-Dilemma gibt es in der Öffentlichkeit auch unter den Bezeichnungen Investor-Nutzer-Dilemma, Mieter-Vermieter-Dilemma, Eigentümer-Nutzer-Problematik oder Kosten-Nutzen-Dilemma.