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Mietwohnhaus als Sonnenhaus

Sogar im Neubau von Mietwohnhäusern können ideale Bedingungen hergestellt werden, damit es ohne bezahlte Heizenergie auskommt. Dafür gibt es bereits Beispiele, die zu erträglichen Baukosten verwirklicht werden können.

jenni-mfh-burgdorf-51a Dieses sensationelle Haus ist nicht von uns, sondern von Jenni Energietechnik aus dem Emmental, ein Unternehmen, mit dem wir befreundet sind und eng zusammenarbeiten

Auch für Neubauten kommt nur die Nutzklasse MX infrage. So eine Anlage für ein Einfamilienhaus besteht aus einer oder mehreren großen und zusammenhängenden Kollektorflächen und einem voluminösen Pufferspeicher. Im EFH-Neubau können mit 20 m² Kollektorfläche und 1.000 Liter Pufferspeicher 50% Brennstoff gespart werden. Mit 40 m² und 7.500 Litern gelangt man im Sonnenhaus bis zu etwa 70 % Einsparung, und mit 70 m² und 30.000 Litern Saisonspeicher im Ganzjahressolarhaus kommt man sogar über den Winter und erreicht 100 % Brennstoffeinsparung.

Bei dem gezeigten Mietwohnhaus von Jenni in Burgdorf/Emmental für acht Wohnparteien enthält der Saisonspeicher 205 Kubikmeter, beschickt von 276 m² Kollektorfläche. Das System gewährleistet glatte 100 Prozent Einsparung für acht Mietwohnungen (3 x 4½ Zimmer à 106 m², 3 x 5½ Zimmer à 123 m², 2 x 2½ Zimmer à 82 m²) mit einer Gesamtwohnfläche von 851 m². Die Baukosten für diesen Prototyp betrugen 2,3 Mio Euro; Jenni und wir halten 1,8 Mio für die erreichbare Obergrenze beim nächsten Haus dieser Art.

Große Anlagen aller Art (auch für die Kühlung durch Solarthermie) gründen stets auf der Technik der Nutzklasse MX, auch wenn der Primärbedarf aus Warmwasser besteht, beispielsweise in einer Wäscherei. Allen gemeinsam ist die Pufferung im großen Volumen, und zwar in Temperaturschichten innerhalb des Speichers, verbunden mit der Trägflusstechnik in den Kollektoren und einer angemessenen Systemtechnik mit frei programmierbarem Regler.

Gewerbliche Anwendungen sind auf verschiedenste Weise mit Solarthermie zu befriedigen, gegebenenfalls in Verbindung mit Biomassekessel (Hackgut, Miscanthusgras oder mit den bekannten Pellets oder Stückholz) und in Kombination mit Wärmepumpen. Alles, was sich mit Solarthermie sinnvoll verknüpfen lässt, kommt für unsere Planungs- und Ausführungsleistung infrage.

 


 

  • Mehr über die Kombination von Solarthermie und Wärmepumpe