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Frisches Wasser heiß gemacht

Gelagertes Frischwasser nennt man Brauchwasser. Das hört sich an wie abgestanden, und so ist es. Die Frischwasserstation der Nutzklasse MX erhitzt das kalte Wasser aus der Leitung, sobald es gezapft wird, und nur in der gefragten Menge. Deshalb nennen wir es Frischwasser, nicht Brauchwasser.

Mit diesem appetitlichen Wasser kochen Sie Ihren Tee. Technisch geschieht diese Übertragung durch einen zweiten Plattenwärmetauscher. Die drei Flüssigkeiten (Solarwasser, Pufferwasser und Frischwasser) bleiben also völlig voneinander getrennt.

Duschen mit frisch erwärmtem Trinkwasser

Nur wenn jemand im Haus einen Warmwasserhahn öffnet, wird nach dem Durchlaufprinzip über einen Wärmeübertrager das kalte aus der Wasserleitung kommende Trinkwasser erwärmt. Es verweilt eine extrem kurze Zeit im Durchlauferhitzer. Für Keime und Legionellen besteht kein Nährboden wegen der konstant geregelten Temperatur und weil in der Frischwasserstation temperaturbedingte Kalkrückstände sowie auch Schlammrückstände nicht vorkommen (typisch für Warmwasserboiler). Durch die intelligente Be- und Entladung verschiedener Temperaturschichten im Pufferspeicher könnte man auch bei wenig Sonne die gesamte Wärme aus dem Pufferspeicher abduschen, ohne dass gleich der Heizkessel zur Nacherwärmung einschaltet.

Rückgewinnung von Wärme

Da wir auf Rückschlagklappen verzichten, kann das System auf unterschiedliche Zapfmengen angemessen reagieren. Auch der Stromverbrauch des Systems ist günstiger als bei Rückschlagklappen. Der Wärmehaushalt wird schonend reguliert; auf diese Weise kann sogar das ausgekühlte Pufferwasser aus der Übertragungskammer der Frischwasserstation in den Pufferspeicher unten zurückgeschichtet werden.

Mit der Frischwasserstation steht im Alltagsbetrieb zapfbares Warmwasser für die eingeplante Nutzung (Personenzahl des Haushalts, Produktionsvolumen der Wäscherei, Anzahl gleichzeitig badender Kurgäste usw.) bereit. Eine automatische Regelung steuert die Drehzahl der Pumpen und bewahrt damit eine genau vorgegebene Temperatur, egal ob viel oder wenig gezapft wird. Der vorgeschaltete Mischer verhindert, dass man sich beim Zapfen von Warmwasser verbrüht; die damit einregulierte maximale Temperatur von 60 Grad im Pufferkreis verhindert darüber hinaus die Kalkausfällung in der Frischwasserstation. Dadurch kann der Pufferspeicher so lange im Gebrauch bleiben, im Gegensatz zu anderen Brauchwasserspeichern (zum Beispiel Warmwasserboiler).

Haltbarkeit

Die problemlos zugängliche, außerhalb des Pufferspeichers angebrachte Frischwasserstation ist deutlich wartungsärmer als jeder Boiler: Der Mischer ist vorgeschaltet, eine Opferanode, die man auswechseln müsste, ist bei diesem System nicht erforderlich und alle kritischen Bauteile sind in Edelstahl ausgeführt.